Wir gratulieren Finn-Hendrick zu dem Super-Ergebnis beim Ironman Hamburg 2026.

Finn-Hendrik hatte im letzten Jahr einen Startplatz zum Ironman Hamburg 2026 ergattert und konnte so sein zweites Rennen über die volle Triathlon-Distanz selbstbewusst angehen. Nachdem er im Vorjahr beim Mainova-Triathlon erfolgreich die 10-Stunden-Marke geknackt hatte, war das Ziel für Hamburg eine Zeit von 9:30h zu unterbieten. Als Finn-Henrdik um 17:15h im Ziel sichtlich zufrieden und glücklich ankam, blieb die Uhr für ihn bei 10:25:17h stehen. Was war passiert?
Für Finn-Hendrik begann der Wettkampf um 6:50 Uhr einem beherzten Sprung vom Jungfernstieg in die ca. 19 Grad kalte Alster. Es ging auf den 3,8 KM langen Rundkurs über Binnen- und Außenalster. Er verließ die Ausstiegsstelle nach sehr guten 1:22 h. So konnte es um 8:20h auf die 178 KM lange Fahrradstrecke gehen. Bis ca. KM 145 lief dabei alles nach Plan. Er fuhr mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 37 KMh und damit auf eine Zielzeit für den 2. Teil von 4:50h zu. Dann der Knall. Aus zunächst unerklärlichen Gründen hatte er sich einen Platten gefahren. Er wechselte den Schlauch und war nach ca. 10 Minuten wieder im Rennen, als er erneut durch einen Platten im Vorder- und Hinterreifen das Rennen unterbrechen musste. Nun half nur noch ein Technikzelt. Als er dieses nach ca. 5 KM erreichte, war dort zu seiner großen Verwunderung ein enormer Andrang n zu sehen. Es hatte so viele „erwischt“, dass sofort klar war, das kann nicht mit rechten Dingen zugehen. Letztlich kostete die Pannenserie ca. 1:10h, womit das gesetzte Ziel unerreichbar wurde.
Um 14:20h ging es für Finn-Hendrik dann auf die Laufstrecke, die er sichtlich genoss. Er flog dabei förmlich an der Konkurrenz vorbei und konnte den Marathon in fantastischen 2:55h beenden.
Im Ziel angekommen, machte die Information die Runde, dass jemand vorsätzlich Metallspäne auf der Radstrecke verteilt hatte und damit nicht nur den Traum vieler Athletinnen und Athleten zerstört hat, sich z.B. eine Qualifikation für die Weltmeisterschaften im Oktober dieses Jahres auf Hawaii zu sichern, sondern vorsätzlich mit der Gesundheit der Teilnehmer gespielt hat. Der Staatsschutz ermittelt!
Wir sind froh, dass Finn-Hendrik außer einem Schreck und dem Verpassen seines persönlichen Zeitziels nichts Schlimmeres passiert ist. Eine neue Chance hat er bei der Anfang Juli stattfindenden DATEV Challenge Roth 2026. Wir wünschen Finn-Hendrik dazu viel Erfolg und werden berichten.
Zu dem Super-Ergebnis beim Ironman Hamburg 2026 gratulieren wir Finn-Hendrik als Team der HWBS von Herzen.